Skip to main content

Moderne TechnologienTransparenz löst Probleme von Lieferketten in der Automobilindustrie

Deutschlands Autoindustrie ist einer der größten Arbeitgeber des Landes – nicht nur die Automobilhersteller selbst, sondern auch die zahlreichen Zulieferer beschäftigen zahlreiche Menschen. Auch international ist die Branche stark besetzt. Gleichzeitig befindet sie sich im Umbruch: Die zeitintensive Umstellung auf elektronische Alternativen des herkömmlichen Verbrenners bringt einen tiefgreifenden Wandel mit sich.

Daher ist es unabdingbar, dass sich Hersteller im Zuge der Globalisierung mit der Reduktion von Kosten beschäftigen, um konkurrenzfähig zu bleiben: Oft sind Rohstoffe und Produktteile in anderen Ländern deutlich günstiger als vor Ort, weshalb Lieferungen oft um den halben Erdball führen. Dass hier schnell etwas schiefgehen kann, wissen alle, die regelmäßig Bestellungen im Ausland aufgeben.

Wie schnell sich diese Probleme potenzieren können, haben jüngst die Pandemie und die Blockierung des Suezkanals gezeigt. Hier war auch zu sehen, dass die Automobilindustrie die Lieferketten in vielen Fällen nicht mehr manuell verfolgt, sondern digital – und das, obwohl die Verfolgung mit Echtzeittransparenz noch relativ jung ist.

Lieferketten in der Automobilindustrie: Moderne Technologien

In der Automobilindustrie ist die digitale Transformation der Lieferketten bereits relativ weit fortgeschritten im Vergleich zu anderen Branchen. Die Automobilhersteller nutzen unter anderem:

  • RFID-Etiketten
  • BLE-Beacons
  • GPS-basierte Systeme

Auf diese Weise haben Hersteller im Automobilsektor die bestellten Komponenten über alle Phasen der Supply Chain jederzeit im Blick. Das hat seinen Grund: Der Markt ist stark umkämpft und während der Pandemie ist der Absatz eingebrochen. Im Jahr 2022 rechneten deutsche Autobauer mit einem Absatzplus von sieben Prozent. Um das gewährleisten zu können, muss jedoch die Produktion gesichert sein. Das gelingt nur, wenn alle benötigten Rohstoffe und Teilprodukte immer in ausreichenden Mengen verfügbar sind.

Lieferketten in der Automobilindustrie, die durch verschiedene Einflüsse beeinträchtigt werden können, machen die benötigte Verfügbarkeit zur Herausforderung. Auch die Tatsache, dass die für die Elektrofahrzeuge benötigten Batterien seltene Rohstoffe brauchen, fördert die Konkurrenz.

Du möchtest dir auf dem umkämpften Markt einen Vorteil verschaffen? Dann ist die digitale Transformation ein erprobter Weg.

Auf einen Blick: Herausforderungen von Lieferketten in der Automobilindustrie und passende Lösungen

Egal, ob du Verpackungsmaterial, Verpackungsanlagen, Rohstoffe oder Komponenten bestellst oder ob du fertige Waren zu deiner Kundschaft verteilt über den Globus schicken möchtest: Alle diese Lieferungen legen einen weiten Weg zurück und durchlaufen zahlreiche Etappen. Überall auf diesem Weg können dabei Fehler passieren – beispielsweise auf dem Hof des Unternehmens, in der Werkstatt oder beim Transport zu den Händlern. Mittels transparenter Nachverfolgung weißt du immer, wie der Status deiner Lieferungen ist.

Fehlen dir diese Informationen, hat das negative Auswirkungen. Es ist möglich, dass deine Lager irgendwann leer sind, was einen Produktionsstopp bedeuten würde. In manchen Fällen bestellst du auch zu viel, weil du eine Lieferung verloren glaubst, die dann doch ankommt. In diesem Fall erwarten dich Probleme aufgrund einer zu geringen Lagerkapazität. Derartige Probleme kommen durch ein unzureichendes Lieferkettenmanagement zustande und sorgen für Verluste, die sich vermeiden lassen.

Fachleute haben mehrere Herausforderungen identifiziert, mit denen der Automobilsektor in Bezug auf Lieferketten zu kämpfen hat. Für alle Herausforderungen gibt es inzwischen Lösungen. Wir zeigen dir im Folgenden die Herausforderungen inklusive Lösungen.

Die Kosten

Kosten, die in der Automobilindustrie durch die Lieferkette beeinflusst werden, sind vielfältiger Natur. Sie entstehen durch:

  • Beschädigungen während des Transports
  • Diebstähle
  • Probleme bei der Bestandsverwaltung
  • Verzögerungen der Produktion
  • Entgangene Aufträge, weil verbindliche Zusagen unmöglich waren
  • Eine Verschlechterung des Rufs auf dem Markt durch unzufriedene Kunden

Durch die internationale Verteilung der Lieferanten fällt die Überwachung der Supply Chain besonders schwer. Auch die Einhaltung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards ist eine Herausforderung, ebenso wie die lückenlose Dokumentation und die Einhaltung der in verschiedenen Ländern geltenden Vorschriften. Das gilt insbesondere für die Abschnitte der Lieferkette, in denen du dich auf Dienstleister verlassen musst. All diese Punkte verursachen über die Jahre hohe Kosten.

Lösung: Transparenz und Kontrolle der Lieferkette

Viele Lieferanten bieten bis zu einem gewissen Grad Transparenz, was die Abschnitte der Lieferkette betrifft. Die Transparenz kann allerdings von Anbieter zu Anbieter und von Land zu Land stark schwanken und lückenhaft sein. Eine Automatisierung ist in vielen Fällen nicht möglich. Hier gibt es mehrere Möglichkeiten zur Optimierung, nämlich:

  • Eine bessere Einhaltung der Lieferfristen
  • Die Überwachung von Anlagen
  • Die Verhinderung von Beschädigungen und Diebstählen
  • Zuverlässige Signale zum regelmäßigen Check

Diese Möglichkeiten bietet dir ein kosteneffizientes System mit Echtzeittransparenz – die Vermittlung von zuverlässigen und stets aktuellen Ankunftszeiten und Maßnahmen zur Schadensbegrenzung.

Lösung: praktisches Bestandsmanagement

Ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Kostensenkung ist eine sinnvolle Bestandsverwaltung. Sie erlaubt es dir, die räumlichen Kapazitäten deines Unternehmens und deiner Lagerhallen auszuschöpfen, ohne sie überzustrapazieren. Das bedeutet, dass die Produktion jederzeit gesichert ist und du nie zu viele Lieferungen auf einmal erhältst.

Als Hersteller weißt du, dass für ein einziges Fahrzeug fast 30.000 Einzelteile benötigt werden. Diese bestellen die meisten Unternehmer im Zuge der Qualitäts- und Kostenabwägung inzwischen in vielen verschiedenen Ländern. Um sicherzugehen, dass die Produktion nicht wegen Verzögerungen bei Lieferungen zwischendurch gestoppt werden muss, bestellen viele Autohersteller mehr als notwendig, was häufig zu Platzproblemen führt. In der Folge mieten viele Unternehmen mehr Lagerplatz an, als sie eigentlich brauchen, was wiederum ein fester Kostenfaktor ist.

Um die Überbevorratung zu vermeiden und eine genaue Bedarfsschätzung vornehmen zu können, brauchst du verlässliche Daten deiner Lieferungen. Diese bekommst du allerdings nur in den seltensten Fällen von deinen Lieferanten – sei es, weil sie nicht über die dafür notwendige Technik verfügen, sei es, weil sie Verzögerungen lieber vertuschen möchten.

Lösung: Echtzeit-Überwachung des Lagerbestands

Um deine Lagerbestände langfristig so optimal wie möglich zu gestalten, benötigst du eine Plattform, auf der du alle Daten über Zulieferer, Hersteller von Autoteilen und andere Lieferanten integrieren und sammeln kannst. Auf diese Weise bündelst du die vorher zerstückelte und verstreute Sichtbarkeit an einem Ort. Du erhältst einen Überblick, mit dem du jederzeit deine Bestände im Auge behalten und auch frühzeitig sehen kannst, wenn Verzögerungen auftreten oder die Lieferkette gestört wird. Mithilfe von IoT-basierten Sensoren, die an der Lieferung befestigt sind, kannst du jederzeit den Standort lokalisieren. Zudem werden dir die voraussichtlichen Ankunftszeiten deiner Bestellung angezeigt.

Das System sollte dazu in der Lage sein, den Fluss der Komponenten und Rohstoffe zwischen den Herstellern, den Zulieferern und den Zustellern durchgängig zu überwachen. Du kannst den anderen Beteiligten der Lieferkette Zugriff auf die Daten gewähren, sodass sie sich auf neue Informationen besser einstellen können, was den Prozess der Lieferung beschleunigt. Derartige Systeme nutzen künstliche Intelligenz und präskriptive Analysen, die dir die Vorhersage von Angebot und Nachfrage erleichtern.

Wiederverwendbare Vermögenswerte

In vielen Betrieben der Automobilindustrie werden wiederverwendbare Güter nicht optimal genutzt. Das Problem erscheint vielleicht zunächst überschaubar, doch die Kosten können sich schnell summieren. Zu den betreffenden Gütern zählen:

  • Container
  • Wannen
  • Paletten
  • Behälter
  • Verpackungen verschiedener Art

Letztere sind für den sicheren Transport von Autoteilen und fertigen Autos unabdingbar, damit sie auf dem Transport nicht beschädigt werden. Insgesamt machen diese Güter etwa zwei bis vier Prozent der gesamten Produktionskosten aus, sind also kein zu vernachlässigender Faktor.

Die Verpackungskosten steigen an, und das, ohne für den Endkunden einen erkennbaren Wert zu haben. Das bedeutet, dass sie unwillig reagieren würden, wenn diese steigenden Kosten den Gesamtpreis für das Fahrzeug in die Höhe treiben würden. Entsprechend versuchen Autohersteller, die Investitionskosten zu senken. Das gelingt auch teilweise mit wiederverwendbaren Verpackungen, die nicht nur günstiger, sondern auch nachhaltiger sind.

Aufgrund mangelnder Transparenz bei der Überwachung der Bestände wiederverwendbarer Verpackungen allerdings müssen viele Autohersteller dennoch immer wieder in die Neuanschaffung investieren: Im Arbeitsalltag werden viel zu häufig Verpackungen entsorgt, die dann an anderer Stelle fehlen.

Eine Lösung zur Verfolgung von Mehrwegbeständen

Es gibt intelligente Systeme, mit denen du dein Mehrweginventar im Auge behalten kannst, und zwar:

  • Im Werk
  • Im Lager
  • Auf dem Hof
  • Bei den Händlern

Dafür benötigst du eine transparente End-to-End Supply Chain, die eine Überwachung von der Lagerung über den Transport bis hin zur letzten Meile ermöglicht.

Um etwa Container oder andere große Behälter auf dem Transport zu überwachen, bieten sich IoT-basierte Geräte an, die in den Mehrwegbehältern installiert werden. Wichtig ist hier, dass du auf eine hohe Batteriekapazität achtest, da die Geräte möglichst lange zuverlässig Signale senden sollten. Eine einfache Installation erleichtert den Anfang des Trackings, und es ist wichtig, dass das Signal sowohl aus Innenräumen als auch im Freien über große Distanzen hinweg zuverlässig und regelmäßig gesendet wird.

Mit der passenden Plattform kannst du die gesendeten Daten jederzeit auffangen, egal, in welchem Teil der Lieferkette sich die Behälter gerade befinden. Du kannst sie schon vor ihrer Ankunft für die nächsten Lieferungen einplanen und musst so nichts nachkaufen, was du später dann zu viel haben würdest. So senkst du auch in diesem Bereich deines Unternehmens die Kosten.

Die Sichtbarkeit der fertigen Autos

Um die fertigen Wagen zu den Kunden zu bringen, nutzt du bestimmt wie die meisten Autohersteller verschiedene Transportmittel wie Züge oder Schiffe. Kaum ein Unternehmen, das Autos herstellt, hat eine eigene Logistikabteilung, die den kompletten Transport selbst übernehmen kann. Das bedeutet, dass die Hersteller auf Dienstleister zurückgreifen und sich auf sie verlassen müssen.

Unterwegs können die Autos beschädigt oder gestohlen werden. Ersteres geschieht durch eine unsachgemäße Sicherung der Wagen und Stöße während des Transports. Reparaturkosten entstehen, die dein Unternehmen belasten. Zudem steigen deine Versicherungsprämien.

Kannst du den Händlern keine verbindlichen Angaben über die Ankunftszeiten der Lieferungen machen, besteht das Risiko, dass sie sich zukünftig an einen anderen Hersteller wenden. Entsprechend wichtig ist es, dass du die Auslieferungen nahtlos überwachen kannst und jederzeit auf dem neuesten Stand bist. Das gelingt nicht, wenn du dich auf Daten aus zweiter Hand verlässt – etwa auf Daten von deinen Lieferanten.

Eine Lösung zur Echtzeitverfolgung

Es gibt Systeme, mit denen du deine Lieferungen überall überwachen kannst, also beim Transport per Zug, mittels Lkw, auf dem Schiff und im Flugzeug.

Es gibt besonders fortschrittliche Lösungen zur Diebstahlprävention, wie etwa den Einsatz von schlüssellosen, intelligenten Schlössern, die gleichzeitig GPS-fähig sind. Sie ermöglichen eine drahtlose Sicherheits- und Zugangskontrolle für Fahrzeuge, Container und Anlagen. Du kannst diese Schlösser über das Internet entriegeln. Die optimale Lösung verfügt außerdem über Warnfunktionen, die dir ein rechtzeitiges Eingreifen bei Routenabweichungen, unbefugtem Anhalten und ungeplantem Öffnen ermöglichen.

Du kannst dir auch den Neigungswinkel von Containern anzeigen lassen, um das Risiko einer Beschädigung zu kalkulieren und jemanden vor Ort zu bitten, die Lieferung auf Schäden zu überprüfen. Gleichzeitig bist du mit einer solchen Lösung imstande, den Händlern genaue Ankunftsdaten zu nennen.

Wichtig zu beachten: Doch nicht nur die verschiedenen Transportmittel sollten mit Lösungen für die Überwachung versehen werden, sondern auch die einzelnen Wagen. Nur so kannst du sichergehen, dass es keine Verluste gibt – auch unabhängig von den Transportmitteln.

Die Automobilindustrie profitiert von transparenten Lieferketten

Wie du siehst, lassen sich die meisten Probleme im Zusammenhang mit Lieferketten in der Automobilindustrie auf mangelnde Transparenz zurückführen. Überprüfe also deine Unternehmen auf die hier genannten Optimierungsmöglichkeiten und finde heraus, um welchen Faktor du deine Kosten senken könntest, wenn du ein hochwertiges System zur Sendungsverfolgung installiertest. Die Lösung verbessert nicht allein die Sichtbarkeit der einzelnen Lieferungen, sondern ermöglicht es, alle Abläufe im Unternehmen zu verschlanken und zu beschleunigen.

Belastbare Daten bekommst du nur, wenn du sie dir selbst beschaffst. Sobald du dich darauf verlässt, dass deine Lieferanten dich mit allen notwendigen und vor allem auch korrekten Daten versorgen, musst du Abstriche machen. Führst du die Überwachung selbst durch, kannst du jederzeit schnell reagieren und dafür sorgen, dass es nicht zu Verzögerungen kommt.

Wenn du dich für eine Lösung entscheidest, mit denen du allen Beteiligten der Lieferkette Zugang zu den für sie interessanten Daten ermöglichen kannst, können sich diese besser auf den Transport vorbereiten. Eine solche Plattform ist imstande, dir alle relevanten Daten auf einen Blick anzuzeigen.

Bist du auf der Suche nach einem transparenten End-to-End-System, das dir eine lückenlose Überwachung und eine effektive Planung ermöglicht? Dann wende dich an uns: Wir empfehlen dir die passenden Geräte und Komponenten, um das System für dich so passend wie möglich zu gestalten. Auf Wunsch entwerfen wir auch eine individuelle Lösung für dich.

Ähnliche Beiträge

Multimodale Transportunternehmen: Ja zu mehr Transparenz nach der ersten Meile

Überseecontainer tracken mit IoT

5 Gründe für ein eigenes Air Cargo Tracking System

Digitaler Zwilling: Definition und Anwendung in der Logistik

Asset Tracking in der Medizin kann Leben retten

Erfahre mehr über Bluetooth-Peilung: Überblick über technische Möglichkeiten

Wo werden die modernen Bluetooth-AOA-Systeme eingesetzt?

Trackingsysteme: So unterscheiden sich RFID und RTLS

Transparenz in Echtzeit für die Pharmalieferkette

IoT-Technologien in Unternehmen: Investitionen noch auf der Bremse

Modernes IoT Asset Tracking: Nachverfolgung von Fahrzeugen, Maschinen, Werkzeug und anderen Gegenständen

IoT für eine Smart City: Die intelligente Stadt der Zukunft

Technik, die für dich arbeitet.

Unsere Produkte

Fragen? Einfach anrufen: +49 5321 33 45-320