Mit Sensoren orten:6 gute Gründe, Mehrweggüter mit Sensoren zu verfolgen

Produkte werden früher oder später von der Logistik mithilfe von Versandgütern bewegt: Sie werden auf oder in Paletten, Kisten, Gitterboxen, Wannen oder Container gepackt und transportiert.

Wiederverwendbare Verpackungen, also Mehrwegtransportverpackungen, werden wieder verwendet und sind überall auf der Welt im Einsatz. Das geht allerdings nicht ohne Verluste ab: Bis zu 40 Prozent der Transportverpackungen aus Mehrweg verschwinden jedes Jahr. Eine Sendungsverfolgung deiner Mehrwegversandgüter kann Abhilfe schaffen.

Das Tracking deiner Mehrwegtransportverpackungen kann deine Lieferkette verschlanken, Ineffizienzen beheben und deine Logistikkosten senken. Wir zeigen dir sechs weitere gute Gründe für die Sendungsverfolgung deiner Transportverpackungen.

1. Leichtere Verwaltung deiner Mehrweggüter

Je größer dein Netz aus Lieferketten und Dienstleistern im Bereich des Transports ist, desto unübersichtlicher wird es: Verschiedene Anbieter in unterschiedlichen Ländern, Regionen und Branchen müssen Hand in Hand arbeiten. Dabei geht immer wieder etwas schief und die Betroffenen erfahren häufig zu spät davon.

Das liegt auch daran, dass die wenigsten Unternehmen oder Logistikdienstleister mit Echtzeitdaten arbeiten: Allzu oft werden Aufzeichnungen noch von Hand gemacht und gar nicht oder zu spät weitergeleitet. Lässt du nun deine Mehrweggüter verfolgen, bringst du deutlich mehr Transparenz in deine Lieferkette und verbesserst die folgenden Punkte:

  • Identifizierung von Verlusten
    Wo und wann treten Verluste während des Transports auf? Ist es vielleicht ein bestimmter Paketdienst, aus dessen Obhut immer wieder Verpackungsmaterialien verschwinden?
  • Eindeutige Verantwortung
    Ohne Überwachung deiner Mehrwegtransportverpackungen kannst du nur Vermutungen anstellen, wer für den Verlust verantwortlich ist. Mit der Sendungsverfolgung hingegen weißt du genau Bescheid und musst keine vagen Anschuldigungen vornehmen, die wertvolle Geschäftsbeziehungen belasten könnten.
  • Ausgleich der Bücher
    Vermögenswerte der Lieferkette erscheinen in den Büchern des Unternehmens – ihr Verschwinden verschlechtert also die Bilanz. Zudem kannst du bei einer besseren Übersicht durch ein Tracking deiner Mehrwegversandgüter nicht nur genaue Bestandsabschreibungen vornehmen, sondern auch vorhersagen, wann du Ersatz beschaffen musst.

2. ROI-Maximierung für Mehrwegtransportartikel

Du kaufst Mehrweggüter, um sie für einen gewissen Zeitraum zu nutzen. Verschwinden sie vor Ende dieser Frist, hast du zu wenig für dein Geld bekommen – die Verpackungen waren daher relativ gesehen teurer. So hilft dir eine Sendungsnummer auf jedem Verpackungsgut bei diesem Problem:

  • Auslastung des Verpackungsmaterials
    Ohne genaue Überwachung und Sendungsverfolgung ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass deine Verpackungsmaterialien aus Mehrweg irgendwo ungenutzt oder vergessen herumstehen. Das kann in einem deiner Lager der Fall sein, aber auch bei Kunden. Vielleicht verwendet sie auch jemand anderes ohne dein Wissen. Mit einer Sendungsverfolgung in Echtzeit weißt du hingegen immer, wo sich deine Mehrwegtransportverpackungen befinden.
  • Prävention von Diebstahl
    Speziell, wenn es sich um hochwertige Ware handelt, die sich gut weiterverkaufen lässt oder die zumindest einen hohen Schrottwert verspricht, ist die Sendungsverfolgung wichtig: Der Markt ist groß und Diebstahl passiert nicht selten.

3. Minimierung des Überbestands

Paletten und andere wiederverwendbare Ladungsträger verursachen Kosten – ganz gleich, ob du sie mietest oder kaufst. Die meisten Unternehmen setzen auf eine Überbevorratung, damit sie bei Engpässen keine Probleme bekommen. Das heißt, dass sie mehr ausgeben, als unbedingt nötig wäre.

Wenn du hingegen deine Mehrweggüter verfolgen lässt, kannst du auf Überbestände verzichten: Die Daten, die du in Echtzeit erhältst, erlauben dir eine genaue Planung. Du musst nicht extra Prüfungen dafür ansetzen, sondern kannst immer sicher sein, dass keine deiner Versandgüter ungenutzt auf irgendeinem Firmengelände stehen. Du reduzierst die Zeit, die du für die Bestandsaufnahme deiner Versandgüter brauchst, und erhöhst die Geschwindigkeit, mit der du Anomalien oder Engpässe erkennst.

4. Verringerung von Ausfallzeiten oder Verzögerungen beim Versand

Für eine reibungslos funktionierende Lieferkette brauchst du deine Versandgüter immer griffbereit. Das ist nur möglich, wenn du sie dank Sendungsnummer immer im Blick hast. Die Vorteile sind:

  • Verringerte Halte- und Wiederbeschaffungszeiten
    Weißt du, bei welchem Kunden sich deine Ladungsträger gerade befinden, kannst du sie einfach zurückordern und so Engpässe umgehen, wenn du selbst die nächste Sendung verschicken möchtest.
  • Kürzere Versandzeit
    Stehen die Pakete mit deinen Waren nicht lange in einem Lager herum, sondern können zügig verschickt werden, freut sich dein Kunde über das schnell eintreffende Paket.

5. Pooling von Paletten – besser nachverfolgen

In den letzten Jahren hat sich eine Lösung für Unternehmen herauskristallisiert, die selbst keine hohen Pufferbestände anlegen, aber trotzdem keine Einschnitte durch Engpässe hinnehmen möchten: Beim sogenannten Paletten-Pooling können sich Verlader und Unternehmen zusammenschließen, die Paletten bei Bedarf tauschen. Das bedeutet, dass du auch ohne eigene Anschaffungen einen großen Puffer nutzen kannst.

Oft wird das sogenannte „like-kind exchange“-System angewendet: Du fügst dem Pool ein bestimmtes Versandgut bei und erhältst im Tausch dafür ein ähnliches, wenn du es benötigst. Was theoretisch gut klingt, hat praktisch einige Tücken: Oft erhältst du Verpackungsmaterialien im Tausch, die weniger hochwertig sind als die, die du beigesteuert hast. Außerdem kann es sein, dass du selbst deine Nutzung des Pools akribisch nachverfolgen musst, weil die Abrechnungen wenig genau sind.

6. Zukunftssichere Lieferkette

Als Unternehmer musst du den Spagat schaffen zwischen ökologischer Verantwortung und einer schnellen Reaktionsfähigkeit. Nur so läuft der Prozess deines Versands reibungslos ab, und nur so hältst du deine Kunden bei Laune. Wichtige Punkte sind hier:

  • Eine umweltfreundlichere Logistik
    Mehrweg ist umweltfreundlicher als Einweg. Versandgüter aus Mehrweg kosten weniger und belasten die bereits reduzierten Ressourcen nicht zusätzlich. Verschiedene Länder, die du belieferst, haben hier zudem unterschiedliche Standards – es ist am sichersten, wenn du sie alle übertriffst.
  • Big Data
    Die Daten, die du erhebst, helfen dir zukünftig bei der Optimierung und der Rationalisierung deiner Lieferkette.
  • Herausfordernde Kundenerwartungen
    Die Grenzen des Machbaren werden immer neu ausgelotet: manche Kunden erwarten bereits eine Lieferung am selben Tag. Je schlanker, flexibler und belastbarer deine Lieferkette ist, desto leichter kannst du auf diese Ansprüche reagieren und dir deinen Teil des Marktes sichern. Daher solltest du deine Mehrweggüter verfolgen, um ohne Zeitverzug reagieren zu können.

Das perfekte System für die Sendungsverfolgung deiner Mehrwegversandgüter

Möchtest du deine Mehrweggüter verfolgen, gilt es einige Dinge zu beachten. Die passende Technologie dafür kann unterschiedlich aussehen, je nachdem, in welchem Umfang und in welche Länder deine Sendungen gehen. Kennst du dich selbst mit den Tags und den LPWAN nicht aus, die für die Datenübertragung genutzt werden, kannst du dich gern an uns wenden: Wir stellen dir die passenden Sensoren für deinen Bedarf zusammen und fügen ein übersichtliches Dashboard hinzu.

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