Diebstahlschutz auf der Baustelle:Neueste Technik zur Sicherung von Werkzeug und Baumaschinen

Der Diebstahlschutz auf der Baustelle hat in den vergangenen Jahren einen immer höheren Stellenwert eingenommen: Baustoffe, Baumaschinen und Werkzeug werden von wenig gesicherten Baustellen in großem Stil entwendet. Zu Zeiten steigender Rohstoffpreise und Lieferengpässe nimmt diese Form von Kriminalität noch einmal zu. Als Bauherr solltest du daher überlegen, wie du dich so weit wie möglich absichern kannst. Wir verschaffen dir einen Überblick über deine Möglichkeiten.

Darum ist Diebstahlschutz auf der Baustelle so wichtig

Viele Bauherren machen sich über Diebstahlschutz auf der Baustelle zunächst wenige Gedanken: Da schließt man eben eine Versicherung ab und bekommt die Schäden ersetzt, oder? So einfach ist es leider nicht. Einerseits schließen Versicherungen verschiedene Arten von Verlusten aus und es kann zu Streitigkeiten über die Haftung kommen. Andererseits bedeutet der Diebstahl von Baumaschinen oder besonderen Materialien oft auch einen Baustopp, weil die Arbeiten ohne das Diebesgut nicht weitergehen können.

Diese Verzögerung kann extrem teuer werden: Die Materialien neu zu beschaffen, erfordert Zeit.

In manchen Fällen sind seit Versicherungsabschluss die Preise noch einmal stark angestiegen, sodass der Wiederbeschaffungswert über der Versicherungssumme liegt.

Oft haben Handwerksbetriebe bestimmter Gewerke einen sehr straffen Zeitplan – wenn die Arbeiten an deiner Baustelle sich verzögern, sind die Handwerker oft schon anderweitig verpflichtet, wenn es schließlich weitergehen könnte. So verschieben sich auch alle anderen geplanten Arbeiten – und für dich als Bauherrn steigen die Kosten durch die Decke.

Es ist also das Beste, wenn du den Baustellendiebstahl direkt verhindern kannst oder wenn du die Diebe auf frischer Tat ertappst und das Diebesgut wiederfindest.

Die Bauleistungsversicherung bietet unzureichenden Schutz

Die Bauleistungsversicherung springt ein, wenn an deinem Rohbau Schäden entstanden sind durch:

  • Vandalismus,
  • Elementarschäden und Unwetter,
  • Ausführungsfehler, die durch Fahrlässigkeit oder Ungeschicklichkeit zustande kommen

Bei manchen Policen sind auch Schäden durch unbekannte Eigenschaften des Baugrunds mitversichert. Optional kannst du auch den Diebstahl fest verbauter Materialien mitversichern lassen – allerdings nicht den von losem Baumaterial, von Baumaschinen und von Werkzeugen. Du als Bauherr haftest meist selbst, wenn diese Gegenstände entwendet werden. Manchmal sind es auch die Handwerksbetriebe, die haften – etwa, wenn du mit ihnen einen Vertrag über eine feste Dienstleistung ausgemacht hast und vor der Erbringung dieser Dienstleistung der Diebstahl stattfindet.

Doch egal, wer haftet – ein Diebstahl essenzieller Gerätschaften oder Baustoffe ist aus oben genannten Gründen in jedem Fall eine Katastrophe. Daher solltest du versuchen, Diebe nach Möglichkeit abzuschrecken. Auch die zusätzliche Sicherung der Gegenstände ist ein wichtiges Mittel.

Neue Technologie für den Diebstahlschutz auf der Baustelle

Eine gute Möglichkeit, deine Baumaschinen und Werkzeuge auf der Baustelle zu sichern, ist die GPS-Ortung. Mittels moderner Systeme kannst du so jederzeit feststellen, wo sich die Baufahrzeuge und Werkzeuge befinden. Das heißt, selbst wenn ein Diebstahl glücken sollte, bekommst du in Echtzeit Daten über den Standort zugespielt und kannst die Polizei benachrichtigen, um das Diebesgut zurückzuerhalten.

Aber es muss gar nicht so weit kommen: Du hast die Möglichkeit, in modernen GPS-Systemen wie etwa denen von Bornemann virtuelle Zäune einzugeben. Diese können zum Beispiel denen der Baustelle entsprechen. Sobald eine der Baumaschinen, die im System erfasst sind, diese unsichtbare Grenze überquert, erhältst du ein Signal, wahlweise per E-Mail oder per SMS. Auf diese Weise kannst du sofort reagieren und die Diebe oft noch vor Ort stoppen.

Tipp: Natürlich musst du das Alarmsignal nicht an dein eigenes Smartphone schicken lassen – der richtige Empfänger ist derjenige, der die Baustelle vor Diebstahl schützen soll.

Diese Maßnahmen wirken gegen Gelegenheitsdiebe

Manche Handwerksbetriebe haben eine sogenannte Transporterversicherung abgeschlossen. Diese zahlt, wenn Werkzeug aus verschlossenen Transportern auf der Baustelle gestohlen worden ist. Als Bauherr kannst du bei der Wahl der passenden Dienstleister danach fragen, ob eine derartige Versicherung vorhanden ist – sie verringert das Risiko, dass du für Diebstähle haftbar gemacht wirst.

Werden das wertvolle Werkzeug und vielleicht auch wichtige Baustoffe über Nacht in Transportern eingeschlossen, ist das eine weitere Hürde, die Gelegenheitsdiebe nehmen müssten. Manche nehmen dadurch vielleicht von ihren Plänen Abstand. Gleiches gilt für den Bauzaun: Jede Baustelle ist inzwischen damit gesichert, aber einen wirklichen Schutz gegen entschlossene professionelle Diebe bietet er natürlich nicht.

Achtung: Mach nicht den Fehler, ausschließlich nachts mit Diebstählen zu rechnen – gut organisierte Banden stehlen auch tagsüber aus weniger gut einsehbaren Teilen der Baustelle!.

So schreckst du auch Profis ab

Es ist hilfreich, wenn du nicht nur eine Videoüberwachung auf dem Bau installierst, sondern auch auf gut sichtbaren Schildern darauf hinweist: Professionelle Diebe wissen sich nicht gern auf Überwachungskameras festgehalten. Allerdings gibt es natürlich immer Wege, sich unkenntlich zu machen.

Gerade auf größeren Baustellen kann es sich daher lohnen, auch einen Sicherheitsdienst zu beauftragen. Die Fachkräfte können auf verschiedene Weise den Bau mit allen Maschinen, Werkzeugen und Materialien schützen:

  • Sie gehen die Baustelle zu allen Tageszeiten ab und achten auf Unbefugte.
  • Am Eingang zur Baustelle kontrollieren sie, wer kommt und wer geht.
  • Sie behalten die Aufzeichnungen der Videokamera im Auge und reagieren bei Bedarf sofort.
  • Du kannst den Alarm des GPS-Systems an sie schicken lassen, damit diejenigen sofort eingreifen und einen Diebstahl verhindern können, die dafür ausgebildet worden sind.

Ein möglichst engmaschiges Netz aus Maßnahmen sorgt also für einen umfassenden Diebstahlschutz auf der Baustelle.

GPS-Systeme bieten weiter Vorteile

Wenn du dich für eines der modernen GPS-Systeme für den Diebstahlschutz auf der Baustelle entscheidest, profitierst du auf vielfältige Weise. Du bekommst nämlich – je nach Sensoren, für die du dich entscheidest – nicht nur den Standort der Baumaschinen übermittelt, sondern noch viele weitere Informationen:

  • die Temperatur der Maschinen,
  • die Füllmenge der Tanks,
  • die einzelnen Bewegungen

Da du auch zusätzlich immer weißt, wo sich die einzelnen Maschinen befinden, kannst du die Abläufe auf dem Bau noch verschlanken, indem du die Einsätze besser koordinierst.

Diebstahlschutz auf der Baustelle ist leider notwendig

Da die Kosten durch eine Unterbrechung wegen Diebstahls beim Bau so stark ansteigen können, solltest du alle notwendigen Maßnahmen zum Schutz davor ergreifen: Es hat schon Bauprojekte gegeben, die sich wegen dieser Kostenexplosion nicht mehr haben realisieren lassen. Durch die Kombination aus moderner Technik, Abschreckung und bei Bedarf (speziell bei großen Projekten) auch menschlicher Überwachung kannst du aber deine Baustelle für professionelle Diebe ausgesprochen unattraktiv gestalten.

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