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Intelligente Sensoren:Möglichkeiten für Industrie und Büro 4.0

Das Voranschreiten der Digitalisierung und die Entwicklung immer neuer Technologien hat die Industrie und Logistik bereits maßgeblich verändert. So ist neben der Nutzung von Ortungs- und Navigationssystemen auch der Einsatz intelligenter Sensoren fast schon alltäglich. Mit ihnen können Zustände in Tanks, Containern oder Räumen kontaktlos gemessen und angepasst werden. Erfahre im Bornemann-Blog mehr über die Technik.

Wofür können intelligente Sensoren eingesetzt werden?

Die Zustandssensorik spielt heutzutage eine entscheidende Rolle bei der Qualitätssicherung, Prozessoptimierung sowie im Büromanagement. Intelligente Sensorsysteme dienen also dazu, den Arbeitsalltag einfacher und angenehmer zu gestalten und Betriebskosten zu senken. Zudem können sie maßgeblich zur Sicherheit von Waren und Personen beitragen. Je nach technologischer Ausführung sind intelligente Sensoren in der Lage, einfache Zustände wie Füllstände, Lichtverhältnisse oder Temperatur zu erfassen, oder aber CO2-Konzentration, Luftdruck und -feuchtigkeit zu messen. Einige Geräte dienen außerdem dazu, die Präsenz von Personen und Objekten festzustellen.

Zum Einsatz kommt die Sensortechnik mittlerweile fast überall. Dies kann in Büroräumen sein, in Containern sowie als simple Tags an Gütern und Maschinen. Die Komponenten sind in der Regel einfach zu installieren und zu warten, sind robust und lassen sich auch problemlos in beweglichen Maschinen und Anlagen anbringen. Die Informationen, die die Geräte liefern, werden entweder über eine separate Software oder aber direkt an ihnen selbst abgerufen. Einige kommunizieren auch über akustische Signale und managen bestimmte Prozesse automatisch. So können etwa Füllstandsensoren die Befüllung eines Tanks automatisch stoppen, wenn ein bestimmter Füllstand erreicht ist.

Übersicht der wichtigsten intelligenten Sensoren

Für nahezu jede Art von Zustandserfassung gibt es eine spezielle Sensortechnologie. Die wichtigsten Arten von intelligenten Sensoren sowie ihre Einsatzgebiete hat der Bornemann-Blog für dich kurz zusammengefasst:

  • Temperatursensoren: In vielen industriellen und logistischen Bereichen, zum Beispiel in der Pharma- oder Lebensmittelbranche, ist eine genaue Temperaturüberwachung wichtig, um eine optimale Produktqualität zu gewährleisten und gesetzliche Vorlagen zu erfüllen, etwa bei Kühltransporten. Doch auch andere Industrieanlagen benötigen oft eine bestimmte Betriebstemperatur. Temperatursensoren erfassen diese und melden, wenn bestimmte Werte über- oder unterschritten werden, damit eine schnellstmögliche Korrektur erfolgen kann. Des Weiteren haben sie sich mittlerweile auch als fester Bestandteil von smarten Büros etabliert, in denen sie zum Beispiel dazu genutzt werden, die Klimaanlage zu steuern.
  • Feuchtigkeitssensoren: Auch Feuchtigkeitssensoren kommen überwiegend in der Lebensmittelindustrie zum Einsatz, denn auch die Luftfeuchtigkeit hat großen Einfluss auf die Verderblichkeit von Produkten. In einer trockenen Umgebung sind diese zum Beispiel weniger anfällig für erhöhte Temperaturen, in einer feuchten wirken sich diese jedoch deutlich negativer aus. Doch auch in anderen Anlagen und Lagerbehältern mit feuchtigkeitsempfindlichen Feststoffen wie Textilien, Elektronik oder Papier ist die Überwachung der Luftfeuchtigkeit sinnvoll.
  • CO2-Sensoren: Diese Art von Sensortechnik misst die Kohlendioxidkonzentration in Räumen und industriellen Anlagen. Sie dient dazu, die Luftqualität in Bürogebäuden, Krankenhäusern, Schulen oder anderen Gebäuden zu verbessern, indem etwa beim Überschreiten bestimmter Werte automatisch die Lüftungsanlage aktiviert wird. CO2-Sensoren lassen sich außerdem in der Lebensmittelproduktion nutzen, da Kohlendioxid das Wachstum von Bakterien und Pilzen verhindert.
  • Luftdrucksensoren: Auch die Messung und Überwachung des Luftdrucks ist bei vielen industriellen Prozessen und in der Gebäudetechnik praktisch und manchmal sogar notwendig. Die Sensoren eignen sich zum Beispiel für den Einsatz in Rein- und Computerräumen sowie in Krankenhäusern oder Wetterstationen. Nicht zuletzt können sie auch einfach dazu dienen, den Reifendruck der Wagen aus dem Fuhrpark zu überwachen.
  • Lichtsensoren: Lichtsensoren messen die Lichtverhältnisse und -intensität von Tageslicht oder künstlich erzeugtem Licht. So kann zum Beispiel in Büroräumen die Beleuchtung automatisch ein- und ausgeschaltet oder Jalousien bedient werden. Auf diese Weise lassen sich die Energiekosten maßgeblich reduzieren und auch der Raumkomfort verbessern.
  • Ultraschall-Sensoren: Mithilfe von Ultraschall ist es möglich, Personen und Objekte im Raum zu erfassen. Dies funktioniert vollkommen unabhängig von Material, Farbe und Oberflächenbeschaffenheit. Aus diesem Grund eignen sich Ultraschall-Sensoren hervorragend, um die Füllstände in Tanks kontaktlos zu überprüfen. Die Technik ist für Menschen und alle Materialien völlig ungefährlich.
  • Infrarotsensoren: Infrarotsensoren können vielfältig einsetzt werden, denn sie dienen dazu, Oberflächentemperatur, Objektbewegung sowie An- und Abwesenheit zu erkennen und zu messen. So lässt sich beispielsweise die Temperatur in industriellen Prozessen punktuell überwachen. Die Technik kann außerdem für die Personenerkennung genutzt werden und in Büros, Krankenhäusern oder Wartezimmern zum Einsatz kommen. Ein weiteres Anwendungsfeld ist die des Präsenzmelders. Dies schließt sowohl die Verwendung in automatischen Türen und Beleuchtung, als auch für Sicherheitsmaßnahmen ein.

Bornemann bietet für jedes Unternehmen die passende Logistiklösung. Neben Sensortechnik, zum Beispiel für Sicherheitssysteme, findest du bei uns auch Technologien zur Optimierung deines Fuhrparks, etwa eine GPS-Fahrzeugortung oder ein elektronisches Fahrtenbuch, Werkzeugortung, Geräteortung und vieles mehr. Unsere Mitarbeiter stehen dir gern für eine unverbindliche Beratung zur Verfügung, um die Produkte bestmöglich deiner Firma anzupassen.

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