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Die GPS Kinderortung:Möglichkeiten der GPS Ortung, Gründe, Vorteile und moralische Ansichten

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GPS Kinderortung: Möglichkeiten der GPS Ortung, Gründe, Vorteile und moralische Ansichten

Viele Menschen in der heutigen Zeit machen sich große Sorgen um ihre Kinder, wenn diese allein unterwegs sind. Während man früher im Grundschulalter ohne Handy und Co. aus dem Haus gehen und den ganzen Tag durch Wald und Wiesen streifen konnte, ist ein solches Szenario für einige Eltern heutzutage undenkbar. Dies hat sich der Markt zu Nutze gemacht. Es gibt zahlreiche Angebote, mit denen Eltern den Aufenthaltsort ihres Kindes jederzeit überprüfen können. Auf diese Weise wissen sie sicher, wo sich ihr Kind aufhält und sind über seinen Zustand informiert.

Wo ist mein Kind?Durch GPS Ortung ist diese Frage Vergangenheit!

Irgendwann möchte jedes Kind mal auf eigenen Füßen stehen und viele Dinge selber machen. Manche sind bereits im Kindergartenalter alleine mit Freunden unterwegs, andere legen den Weg zu Grundschule selbstständig zurück. Man kann die Kleinen nicht immer im Auge behalten. Einigen Eltern ist dies zu unsicher, sie fragen sich ständig, wo ihr Kind gerade ist, ob es ihm gut geht und machen sich sofort Gedanken, wenn es beim Spielen mal die Zeit vergisst oder sich mit einem Freund auf dem Weg nach Hause verquatscht. Für diese Szenarien ist die Kinderortung bestens geeignet. Ein Blick aufs Handy reicht oft aus und man weiß genau, wo sich das Kind gerade aufhält und kann es auch direkt anrufen. Vielen Nutzern beschert diese Entwicklung wesentlich ruhigere Stunden, wenn ihr Kind alleine unterwegs ist.

Möglichkeiten durch GPS Ortung:Spezielle GPS Geräte senden den Standort des Kindes

Um sein Kind dauerhaft orten zu können, wurden spezielle Geräte entwickelt, die über GPS funktionieren. Sie können den bestimmten Aufenthaltsort jeweils exakt mittels SIM-Karte übermitteln. Mit Hilfe der Ortungsfunktion kann man das Kind so auf dem Weg zur Schule, zum Sport, zu Freunden oder nach Hause bis auf wenige Meter genau verfolgen. Zusätzlich bieten die unterschiedlichen Geräte zum Teil noch weitere Features, die man gezielt einsetzen kann. Wir erklären, welche Möglichkeiten es durch GPS gibt, wie man sie einsetzen kann und was sie alles bieten.

Ortung per Handy:Das Smartphone des Kindes mit GPS orten

Eine simple Methode, um sein Kind zu orten, läuft über das Handy. Heutzutage ist nahezu jedes Smartphone mit GPS ausgestattet. Wenn man seinem Kind ein Handy mit gibt, kann man über ein Zweithandy den Standort herausfinden. Allerdings gibt es hierbei einige Punkte zu beachten. Diese Methode funktioniert meinst nur unter freiem Himmel, denn in Gebäuden hat das Handy Schwierigkeiten die notwendigen Signale zu empfangen. Zudem gibt es das Problem es leicht zu verlegen oder gar zu verlieren. Es besteht überall die Möglichkeit, dass es unbemerkt liegen gelassen wird: in der Schule, auf dem Tisch, im Bus. Auch trägt das Kind es nicht immer bei sich, sondern vielleicht in einer Tasche oder in einem Rucksack. Das bedeutet, Handy und Kind befinden sich nicht zwingend am selben Ort. Aus diesen Gründen ist die Handyortung nicht wirklich zuverlässig und zudem ungenau.

Ortungsgeräte per Peilsender:Kleine mobile GPS Tracker mit SIM Karte

Zu den mobilen Ortungsgeräten gehören üblicherweise Tracker. Hierbei handelt es sich um kleine, selbstständige Gehäuse, die einen GPS Sender sowie eine SIM-Karte beinhalten. Man kann sie beispielsweise in der Tasche oder im Rucksack verstauen. Sie sind klein, leicht und unauffällig. Wenn man den Tracker ortet, weiß man so, wo sich sein Kind befindet – zumindest in der Theorie. Denn weil der Tracker mobil ist und sich nicht unmittelbar am Körper des Kindes befindet, kann es natürlich auch sein, dass der Tracker und das Kind nicht den selben Aufenthaltsort haben. Hier ist auch der integrierte Alarmknopf für den Notfall sinnlos, wenn das Kind den Tracker nicht bei sich hat.

Ortung mit GPS Watch:Wenn die Uhr zum GPS Sender wird

Wenn ein Kind etwas fest an sich trägt, ist die Gefahr, diesen Gegenstand irgendwo zu vergessen, wesentlich geringer. Ein Beispiel dafür ist eine GPS Kinderuhr. Diese kann man kindgerecht in bunten Farben bestellen. Sie wird wie üblich am Handgelenk befestigt und kann auch normal zur Uhrzeiterkennung genutzt werden, bietet aber die gewünschten Zusatzfunktionen. Das bedeutet, neben der Ortung hat sie auch eine Anrufmöglichkeit, über die eine telefonische Kommunikation mit dem Kind möglich ist, und verfügt zusätzlich über einen SOS-Knopf, der im Notfall betätigt werden kann. Außerdem kann die Uhr einen Alarm abgeben, wenn das Kind eine festgelegten Bereich, wie etwa die Schule oder das Elternhaus, verlässt. Hierbei handelt es sich um das sogenannte Geofencing. Einige Modelle haben eine weitere Funktion: Sie können Bescheid geben, wenn das Kind die Uhr ablegt. Ab und zu muss dies allerdings geschehen, um den innenliegenden Akku wieder aufzuladen. Falls dieser zur Neige geht, wird man rechtzeitig darüber informiert. Normalerweise hält er bei Dauerbetrieb einige Tage. Um die Ortung zu vollziehen oder die Geo-Bereiche anzulegen, wird eine App benötigt. Diese ist in den meisten Fällen kostenlos und kann einfach auf dem eigenen Handy installiert werden. Kostenpflichtig sind dagegen häufig die einzelnen Ortungen. Das heißt, man muss Guthaben aufladen, um sein Kind mit der App zu lokalisieren. Nutzung und Bedienung sind insgesamt jedoch kinderleicht. Neben Uhren gäbe es noch als kleinere Optionen zum Beispiel Ketten oder andere Schmuckstücke, die das Kind ständig an sich trägt, mit integrierten Systemen.

Eingriff in die Privatsphäre:Achtung Totalüberwachung schränkt die persönliche Selbstbestimmung ein

Einen Menschen ohne deren Wissen zu orten, ist verboten. Auch wenn die Hersteller wie selbstverständlich damit werben, verstößt es gegen die geltenden Persönlichkeitsrechte und schränkt die persönliche Selbstbestimmung ein. Und auch bei Kindern gilt: Totalüberwachung ist illegal. Hier werden allerdings wohl die meisten Eltern bis zu einem gewissen Alter genügend Überzeugungsarbeit leisten können, damit die Kleinen der Ortung zustimmen. Falls man als Eltern das Kind allerdings nicht darüber informiert und ihnen die Technik erklärt, macht man sich strafbar – unabhängig vom Alter des Kindes. Darüber und somit auch über das tatsächliche Kosten-Nutzen-Verhältnis sollte man sich im Klaren sein.

Freiheit vs. Sicherheit?GPS bietet Eltern ein hohes Maß an Sicherheit für ihre Kinder

Wenn man sein Kind mit einem GPS-fähigen Gerät ausstattet, erhält man als Eltern auf den ersten Blick ein großes Maß an Sicherheit. Man kann das Kind dauerhaft orten und weiß, wo es sich befindet – beziehungsweise, wo sich der GPS Sender befindet. Denn es gibt keine Garantie dafür, dass sich dies immer in der Nähe des Kindes befindet: Ein Handy oder Ortungsgerät kann man leicht irgendwo liegen lassen. Und auch, wenn es beispielsweise bei der Uhr eine Benachrichtigung gibt, falls sie abgelegt wird, ist es ja trotzdem möglich, dass man sie aktiv entfernt oder sie passiv beseitigt wird. Zudem gibt es potentiell gefährliche Szenarien für Kinder, bei denen GPS rein gar nichts bringt, etwa ein Unfall im Straßenverkehr oder eine schwere Krankheit. Von dem Gedanken, dass man sein Kinder vor allem beschützen kann, muss man sich verabschieden. Zwar kann man bestimmte Techniken einsetzen, um sich ein besseres Gefühl zu verschaffen oder auch um gewissen Akten möglichst vorzubeugen. Allerdings sollte man sich, da Freiheit und Sicherheit immer in Konflikt stehen, letztendlich die Frage stellen, was für die Entwicklung des Kindes am besten ist, damit es zu einem selbstständigen und verantwortungsbewussten Menschen wird und nicht in ständiger Angst lebt.

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