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Jammer stören GPS Ortung Wie sich GPS Ortung unterbrechen lässt

Jammer stören GPS Ortung: Wie sich GPS Ortung unterbrechen lässt

Jammer stören GPS Ortung: Wie sich GPS Ortung unterbrechen lässt

GPS Technik im Fahrzeug kann durch sogenannte Jammer gestört oder auch komplett blockiert werden. Dabei überlagern elektromagnetische Wellen kurz- oder langfristig die Signale des Senders und machen diese somit unbrauchbar. Hierfür muss sich der Störsender einfach in der Nähe des GPS Gerätes befinden. Die Anwendung von Jammern ist in Deutschland allerdings generell verboten.
Abgegrenzt werden muss solch eine Störung allerdings von dem wesentlich aufwendigeren GPS Spoofing, wodurch das Senden nicht nur stört wird, sondern was komplett manipulierte Daten übermittelt.

Mitarbeiter fühlen sich überwacht

In immer mehr Fuhrparks werden seit längerer Zeit vermehrt Telematiksystemen eingesetzt, mit deren Hilfe tägliche Arbeitsabläufe zunehmend digitalisiert werden. Hierzu zählt in erster Linie auch die GPS Ortung. Ihr Einsatz kann, sowohl für das Unternehmen als auch für die Mitarbeiter, zahlreiche Vorteile mit sich bringen. Allerdings kommt es hierbei auch vor, dass sich Mitarbeiter mit einem Telematiksystemen in ihrem Fahrzeug dauerhaft überwacht fühlen: Mit der verbauten Technik sind ihre Standorte jederzeit einsehbar und alle gefahrenen Strecken werden genau aufgezeichnet. Gerade diejenigen, die ein Dienstfahrzeug zuvor frei nutzen durften, fühlen sich dadurch rund um die Uhr überwacht, in ihrer persönlichen Freiheit eingeschränkt und häufig auch ungerecht behandelt.

An dieser Stelle haben sie jedoch nicht viele Möglichkeiten. Zwar müssen sie über den Einsatz informiert sein, ablehnen können sie die Technik normalerweise jedoch nicht. In erster Linie dient sie nämlich dem Allgemeinwohl und hat einen Mehrwert für das gesamte Unternehmen. Für die reine Überwachung der Mitarbeiter darf GPS nicht eingesetzt werden – schon gar nicht nach Feierabend oder am Wochenende.

Störung von GPS nicht ratsam

Für einige Mitarbeiter, ob mit oder ohne Grund, scheint daher folgende Option attraktiv: Mit Hilfe von Störsendern kann die Fahrzeugortung unterbrochen oder sogar ganz verhindert werden. Allerdings ist dieses Vorgehen auf keinen Fall empfehlenswert. Erstens wird über kurz oder lang auffallen, dass etwas mit dem GPS Gerät nicht stimmt. Und zweites gibt es die nicht zu ignorierende Tatsache, dass Jammer in Deutschland verboten sind. Ein Mitarbeiter, der mit einem Störsender verhindern will, dass er geortet wird, handelt beim Kauf sowie Einsatz ordnungswidrig. Insbesondere, weil die Strahlung nämlich auch dort stören kann, wo es gefährlich wird, etwa in Krankenwagen oder Verkehrsleitsystemen. Der Einsatz von Störsendern kann schwere Strafen nach sich ziehen. Seit einigen Jahren geht daher sogar die Bundesnetzagentur gegen illegale Jammer vor. Ordnungswidrigkeiten können mit Bußgeldern bis zu 50.000 Euro geahndet werden.

Achtung: Einsatz von Störern in Unternehmen

Wie bereits gesagt, ist der Einsatz von Jammern strafbar und nicht zu empfehlen. Über kurz oder lang fällt auf, dass die Technik nicht einwandfrei funktioniert. Eventuell kann dies sogar zu großen Problemen im Fuhrpark oder Unternehmen führen. In ihrem eigenen Interesse sollten daher Mitarbeiter ebenso wie Fuhrparkleiter folgende Punkte beachten:

  • Störungen möglichst vermeiden
  • Standort/Status der Hardware regelmäßig prüfen
  • Blick ins Online Portal werfen
  • Daten wie Kilometerstand und Uhrzeit abgleichen
  • Abweichungen gegebenenfalls melden

Schutz gegen GPS Jammer

Einen kompletten Schutz gegen GPS Jammer gibt es fast nicht. Zwar gibt es Technik, welche die Wirkung reduzieren kann. Diese ist jedoch kostenintensiv und aufwendig und wird daher höchstens in Bereichen wie dem Militär oder der Luftfahrt verwendet. Für mittelständische Unternehmen sind sie jedoch eher unpraktisch und nicht empfehlenswert. Wenn man als Fuhrparkverantwortlicher Ungereimtheiten oder Störungen bei der GPS Technik bemerkt, sollte man dem unbedingt nachgehen und nicht zuletzt auch nach Störsendern schauen. Allerdings lässt sich eine Funktionsstörung durch kriminelle Energie etwa bei einem Diebstahl oder der Zweckentfremdung eines Fahrzeugs nicht verhindern. Durch regelmäßige Kontrollen der Hard- sowie Software sowie schnelles Handeln bei auftretenden Problemen lassen sich Störungen in der Regel vermeiden. Ein offener Umgang mit der Technik hinterlässt auch bei den Mitarbeitern ein besseres Gefühl.

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