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Effektive Ladeinfrastruktur: Ladesäulen für Unternehmen, E-Autos für den Fuhrpark

Bei der Implementierung von E-Mobilität in der Firmenflotte ist es wichtig, dass eine hinreichende Ladeinfrastruktur vorhanden ist. In diesem Zusammenhang fragen sich viele Fuhrparkleiter womöglich, ob sich eigene Ladesäulen für das Unternehmen lohnen. Tatsächlich tun sie das – und zwar in vielfältiger Hinsicht – sofern sie korrekt geplant und umgesetzt werden. Der Bornemann-Blog klärt darüber auf, was du beim Erwerb von Ladestationen für Elektrofahrzeuge beachten solltest und stellt die Vorteile vor.

Strom tanken im Unternehmen: Was für Ladesäulen-Typen existieren?

Es gibt verschiedene Ladesäulen für E-Autos, die in ihrer Effizienz variieren. Je nach Typ liefern die Stationen eine unterschiedliche Leistung, welche sich selbstverständlich auf die Ladezeit auswirkt. Wenn du eigene Ladesäulen für dein Unternehmen anschaffst, spielt dies eine wichtige Rolle. Die gängigsten Typen sind:

  • Wallbox: Leistung: 2,3 kW (Wechselstrom), Ladezeit: bis zu 6 Stunden
  • Ladestation: Leistung: bis 43 kW (dreiphasiger Wechselstrom), Ladezeit: 2 bis 4 Stunden
  • Schnellladestation: Leistung: ab 50 kW (Gleichstrom), Ladezeit: 0,5 bis 1 Stunde*

*sofern der im Elektroauto verbaute On-Board-Charger diese Leistung annimmt

Je nach Leistung, Steuerung und Anzahl der separaten Ladepunkte kostet eine Ladesäule zwischen 2.000 und 5.000 Euro. Allerdings existieren, wie auch für E-Autos, für Ladestationen Förderungen und andere Zuschüsse vom Staat oder den einzelnen Bundesländern. Darüber hinaus ist es ebenfalls möglich, sich Ladesäulen zu mieten, anstatt sie zu kaufen.

Was ist bei der Anschaffung von Ladesäulen für dein Unternehmen zu beachten?

Bei der Planung der Ladesäulen für dein Unternehmen musst du erst einmal entscheiden, wo genau die Stromtankstelle errichtet werden soll. Denkbar ist eine Installation in der Firmengarage oder aber draußen auf dem Firmengelände. Zusätzlich solltest du dir überlegen, ob die Ladesäulen nur für deine Mitarbeiter, Besucher und Kunden oder aber öffentlich zugänglich sein sollen. Vor der Installation ist es ebenfalls wichtig, sich über die verfügbare Anschlussleistung zu informieren sowie sich eine bautechnische Gefährdungsbeurteilung einzuholen. Eventuell ist auch ein besonderes Lastmanagement für den Betrieb erforderlich.

Ladestationen im Unternehmen sollten zudem diversen Ansprüchen genügen. Zunächst einmal müssen sie natürlich in hinreichender Anzahl vorhanden sein, je nachdem, wie viele deiner Angestellten ein E-Auto besitzen oder wie viele im firmeneigenen Fuhrpark vorhanden sind. Eventuell beherbergt deine Flotte auch andere Elektrofahrzeuge wie E-Bikes oder E-Scooter, diese benötigen eine andere Ladeinfrastruktur mit anderen Steckertypen.

Weiterhin müssen die Ladesäulen vernünftig geeicht sein, sollte der Strom abgerechnet werden. Stellt deine Firma den Strom hingegen kostenlos zur Verfügung, ist dies zwar steuerrechtlich unbedenklich, jedoch werden hierbei oft Diskussionen mit dem Betriebsrat entfacht, da Mitarbeiter, die kein Elektroauto fahren, hierdurch benachteiligt werden. Zudem muss die Erfassung der Ladedaten deiner Fahrer datenschutzkonform geschehen. So dürfen diese beispielsweise nicht zur Auswertung von Arbeits- bzw. Pausenzeiten genutzt werden oder Leistungskontrollen dienen.

Die Vorteile eigener Ladesäulen für Unternehmen

Eigene Ladesäulen für dein Unternehmen lohnen sich in vielerlei Hinsicht, nicht nur finanziell, sondern auch für das Unternehmensimage. Bornemann hat die wichtigsten Pluspunkte noch einmal kurz und bündig zusammengefasst:

  • Zukunftstauglichkeit: Der schrittweise Umstieg auf E-Mobilität ist unvermeidbar, dies gilt für Privatpersonen und Firmen gleichermaßen. Rüstet dein Unternehmen zeitnah Lademöglichkeiten nach, so ist es bereits darauf vorbereitet, wenn immer mehr Verbrennungsfahrzeuge durch Stromer ersetzt werden.
  • Erleichterung des E-Auto-Einsatzes: Eine eigene Ladeinfrastruktur erleichtert es, E-Mobilität in der eigenen Flotte zu implementieren und von den vielen Vorteilen der Elektrofahrzeuge zu profitieren. Schließlich werden diese staatlich gefördert, unterliegen keiner CO2 -Steuer, sind weniger wartungsintensiv und „tanken“ um einiges günstiger als Verbrenner.
  • Mitarbeitergewinnung und -bindung: Für neue sowie bestehende Mitarbeiter wird deine Firma weitaus attraktiver, wenn sie sich zukunftsorientiert und umweltbewusst präsentiert. Auch die Möglichkeit, das eigene Elektroauto bequem in der Arbeit laden zu können, kann für viele Fachkräfte ein Grund sein, sich für dein Unternehmen zu entscheiden.
  • Marktvorteile: Die Implementierung von E-Mobilität und einer eigenen Stromtankstelle in deinem Unternehmen erregt nicht nur auf dem Arbeitsmarkt Aufmerksamkeit. Nachhaltiges und verantwortungsbewusstes Handeln steht in der heutigen Zeit hoch im Kurs und kann dir ebenfalls bei der Akquise neuer Aufträge helfen.
  • Steuervorteile: Gibt dein Unternehmen den Strom über eine firmeninterne Ladeinfrastruktur an die Mitarbeiter ab, so ist dieser steuerfrei. Das ist bei Tankgutscheinen nicht der Fall, wenn diese bestimmten Beträge im Monat überschreiten, da sie dann als zu versteuernder geldwerter Vorteil gelten.
  • Gesetzliche Förderung: Die Kosten für die Ladesäulen in deinem Unternehmen muss die Firmenkasse nicht allein tragen. Du kannst bei der Anschaffung diverse Förderprogramme nutzen, zum Beispiel von der KfW oder dem Bundesverkehrsministerium.

Auch Bornemann kann dir dabei helfen, deine Flotte effizienter zu gestalten und bietet dafür eine große Vielfalt an Logistiklösungen an. Koordiniere deine Mitarbeiter zum Beispiel besser mithilfe einer GPS Fahrzeugortung. Oder aber spare Verwaltungsaufwand durch die Einführung elektronischer Fahrtenbücher. Nimm einfach Kontakt zu uns auf und wir helfen dir, genau das passende Produkt für dein Unternehmen zu finden.

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