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CO2-Steuer: Auswirkungen auf Spritpreise und Kfz-Steuer


Um die Klimaziele 2050 zu erreichen, sind immense Anstrengungen nötig. Eine Maßnahme, die Bürger zur Reduzierung der CO2-Werte zu bewegen, ist die Verteuerung der Emissionen durch eine neue CO2-Steuer. Dies wird dazu führen, dass der Straßenverkehr in Zukunft mit deutlich weniger belastenden Kraftstoffen wie Benzin und Diesel auskommen muss. Dies sorgt dafür, dass unser CO2-Fußabdruck deutlich kleiner wird. Welchen Einfluss die CO2-Steuer auf die Unterhaltskosten von Fahrzeugen hat, kannst du in diesem Bornemann Blogbeitrag lesen.

Das Treibhausgas CO2

CO2-Emissionen sind mit weiteren Schadstoffen vermehrt für den Klimawandel verantwortlich. Bei der Verwendung von Benzin und Diesel als Treibstoff entsteht Kohlendioxid. Der Anstieg des Treibhausgases verstärkt die globale Erwärmung enorm. Jährlich werden in Deutschland ca. 800 Millionen Tonnen CO2 durch menschliche Tätigkeiten produziert. Die größten Mengen an CO2 werden besonders durch Stromanbieter und die Industrie erzeugt. Der Verkehr steht dabei auf Platz drei der stärksten Verursacher von Treibhausgasen. Der Großteil davon entsteht durch die Treibhausgas-Emissionen von Pkws.
Der Europäische Emissionshandel ist seit 2005 das zentrale Klimaschutzinstrument der EU. Seit 2021 ist es zudem die Pflicht der Europäischen Union, den Ausstoß von umweltschädlichen Treibhausgasen bis 2030 mindestens um 55 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu minimieren. Mit dem Zwischenziel für 2030 will Deutschland eine Treibhausgasreduzierung um 65 Prozent erreichen.

Änderungen bei der Kfz-Steuer

Seit dem 1. Januar 2021 werden Autos bei der Neuzulassung nach einer CO2-Staffelung besteuert. Je höher die CO2-Emissionen sind, desto höher ist der Steuersatz. Dies führt bei Fahrzeugen mit einem hohen Verbrauch wie SUVs und Sportwagen zu einer höheren Steuer. Bei Pkws, die 95 Gramm oder weniger Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen, erfolgt keine Steuersatzerhöhung. Für Fahrzeuge, die zwischen 96 und 115 Gramm CO2-Abgabe liegen, besteht eine Erhöhung von zwei Euro, bis hin zu 4 Euro pro Gramm CO2/km bei einem Ausstoß von über 195 g/km. Dadurch soll für die Bevölkerung ein Anreiz geschaffen werden, sparsamere Pkws oder E-Autos zu kaufen.

Beispiele Benziner: Bei einem Hubraum von 1496 cm³ und einem CO2-Ausstoß von 140 g/km lag die jährliche Kfz-Steuer bis 2020 bei 120 Euro. Seit 2021 liegen die Kosten für solch ein Pkw bei 126 Euro.

Beispiel Diesel: Für Fahrzeuge mit einem Hubraum von 1496 cm³ und einem 130 g/km CO2-Ausstoß betrug die Kfz-Steuer 2020 noch 212 Euro, seit 2021 sind es 215 Euro.

Hinweis: Alle bereits zugelassenen Fahrzeuge sind von der Änderung nicht betroffen.

Die CO2-Steuer verändert den Spritpreis

Spritkosten
Für das Jahr 2021 wurde auch beschlossen, dass der Preis für CO2 im Straßenverkehr erhöht wird. Die Erhöhung erfolgt dabei schrittweise. Durch die CO2-Steuer 2021 liegt der Preis für eine Tonne Kohlendioxid aktuell bei 25 Euro. Schon Anfang des Jahres führten die hohen Preise zu einem deutlichen Anstieg der Kosten für Benzin und Diesel. Der CO2-Preis wird jährlich angehoben und soll im Jahr 2025 bereits bei 55 Euro liegen. Es ist dann sehr wahrscheinlich, dass der Liter Benzin 15 Cent und der Liter Diesel 17 Cent mehr kosten würde als noch Ende 2020.

JahrPreise
CO2/Tonne
Preisanstieg/Liter BenzinPreisanstieg/Liter Diesel
202125 €≈ 7 ct≈ 8 ct
202230 €≈ 8,4 ct≈ 9,5 ct
202335 €≈ 9,8 ct≈ 11 ct
202445 €≈ 12,6 ct≈ 14 ct
202555 €≈ 15 ct≈ 17 ct

Entfernungspauschale
Als Gegenleistung zu diesen höheren Kosten für Autofahrer wurde 2021 die sogenannte Pendlerpauschale ab dem 21. Kilometer von aktuell 30 Cent auf 35 Cent angehoben.
In den nächsten 3 Jahren soll die Pauschale dann bis 2024 auf 38 Cent pro Kilometer erhöht werden. Diese Regelung wurde beschlossen, um Arbeitnehmer mit einem längeren Arbeitsweg nicht zu benachteiligen. Denn nicht jeder kann seinen Arbeitsweg umweltfreundlich zurücklegen.

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